Amen und Halleluja!
Erstellt: 02.02.09
Marie glaubt ihren Ohren nicht, als ihr neuer Schwarm, der Zimmermann Joshua, ihr verkündet, dass er eigentlich Jesus ist und auf der Erde ist, um diese zu retten. Sie denkt, er wolle sie nur veräppeln und glaubt an Betrug, doch nach und nach zeigt Jesus ihr, dass er "echt" ist.
Es ist witzig, zu lesen, dass Marie mit Jesus Salsa tanzen geht, dass er nicht weiß, was gute Musik ist und dass er natürlich auch keine Schauspieler kennt. Obwohl Jesus ja der Bibel nach ein sehr intelligenter Mann war, würde er in der heutigen Zeit natürlich sehr "altertümlich" rüberkommen und sicher als etwas dümmlich zu bezeichnen sein. Logisch, denn mit der heutigen Technik und dem ganzen Kram hätte er ja nix am Hut. Und genau das macht viele Situationen in diesem Buch so urkomisch.
Aber kennt Jesus denn die Liebe? Und vor allem: Darf er diese leben?
Und was passiert auf der Welt, wenn das jüngste Gericht ansteht?
Zum Glück muss man nicht gerade bibelerfahren sein, um den Sinn hinter diesem Buch zu verstehen. Es reicht, ein wenig in sich selber hineinzuschauen um die Moral am Ende des Buches zu erkennen.
Wieder einmal hat David Safier es verstanden, ein lustiges Buch zu schreiben, in welchem mehr steckt als nur Slapstick. Erwähnenswert ist auch hier wieder die Empathie des Autors, mit der es ihm gelingt, in den Körper und vor allem in die Gedankenwelt einer Frau zu schlüpfen. Auch wunderschön sind die in dem Buch vorhandenen Comic-Zeichnungen von Ulf K., die in dem Buch von Kata, der Schwester von Marie, gezeichnet werden.
Von der Thematik her hat mir das "Miese Karma" des Autors allerdings einen klitzekleinen Tacken besser gefallen.
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Abgedrehte aber liebenswerte Geschichte
Erstellt: 21.12.08
Das jüngste Gericht steht unmittelbar bevor und so begibt sich Jesus auf die Erde und trifft in Malente in Schleswig Holstein auf Marie. Die Mittdreißigerin hat grad ihre Hochzeit platzen lassen und verknallt sich prompt in den Psalmen singenden und ziemlich weltfremd wirkenden Zimmermann, der auf dem Dach des elterlichen Hauses werkelt.
Dieses Buch ist , wie auch schon "Mieses Karma" unglaublich witzig geschrieben und trotz der total abgedrehten Handlung, oder vielleicht gerade auch deswegen, einfach schön. Man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen. Man lacht, man könnte weinen, fühlt mit und fiebert mit Spannung dem Ende entgegen : Der finalen Schlacht zwischen Gott und Satan.
Mit viel Wortwitz und Charme gehts durch eine turbulente wie liebenswerte Gechichte. Genau das richtige gegen Winterdepressionen.
Ich habe dieses Buch übrigens direkt nach "Mieses Karma" gelesen und festgestellt, das manche Gags aus "Mieses Karma" wortgetreu in diesem Buch wieder auftauchen.
Und nun zum Minuspunkt. Ja, auch den gibt es.Obwohl sich Safier sehr bemüht nicht den Zorn etwaiger kirchlicher Würdenträger auf sich zu ziehen und zahlreiche religiöse Fragen elegant umschifft, so hinterliessen manche Passagen doch einen schalen Beigeschmack.
Man soll dieses Buch sicherlich nicht ernst nehmen, es soll Spass machen. Und das tut es auch ! Dennoch könnten gläubige Menschen an manchen Dingen, wie z.B der Darstellung von Gott,dem sexbegeisterten Erzengel Gabriel und letztendlich Jesus` Zweifel an Gott selbst, Anstoß nehmen.
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Lachen von der ersten Seite an
Erstellt: 21.01.09
Selbst als Theologe kann man herzlich lachen - und zwar von der ersten Seite an - über David Safiers Idee, das "Jüngste Gericht" und den Anbruch des Reiches Gottes auf Erden endlich wahr werden zu lassen. Der Inhalt ist ja zur Genüge und ausreichend bei allen Beschreibungen des Buches wiedergegeben. Daher gebe ich ihn hier nicht nochmals wieder, sondern empfehle, dass man einfach loslesen sollte. Die Sprache und auch der Umgang mit dem christlichen Hintergrund sind humorvoll bis äußerst witzig, und auch für einen gläubigen Christen nicht verletzend, sondern fordern eher auf eine lockere Art und Weise heraus, sich auch wieder einmal mit dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen.
Die Spannung steigert sich bis zum Ende: Was wird nun mit dem Weltgericht? Irgendwie war ich dann doch etwas enttäuscht, dass der Schluss vom Spannungsbogen her (mir) relativ harmlos erschien - innerlich hatte ich mehr erwartet. Trotzdem ein ausgezeichnetes unterhaltsames Buch.
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Lachen ist garantiert!
| Ja, ich würde dieses Produkt weiterempfehlen.
Erstellt: 21.04.12
Das Buch war ein echter Glücksgriff, denn eigentlich wollten wir ursprünglich ein anderes Buch ersteigern und im Angebot des Verkäufers gab es dann noch "Jesus liebt mich". Der Klappentext war witzig geschrieben und ansprechend, deshalb haben wir dann geboten und Glück gehabt :-) Das Buch ist echt der Brüller und inzwischen sind wir zu einem echten David Safier-Fan geworden. Wer was humorvolles zum Abschalten braucht und dabei auch noch herzlich lachen will, der hat mit seinen Büchern genau die richtige Wahl getroffen.

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Witziger Nachfolger von "Mieses Karma"
Erstellt: 31.01.09
Witziger Nachfolger des Bestsellers "Mieses Karma" von David Safier. Wer den Humor von Safier mag und sich nicht daran stört, dass Safier sich der Bibel als Grundlage für seinen Roman bedient, der ist mit dem Buch gut bedient. Gelegentlich erschien mir das Buch in dieser Hinsicht etwas grenzwertig, jedoch sind alle Figuren in dem Buch sehr liebevoll gezeichnet und es macht Spaß, das Buch zu lesen.
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