EOS 550D als HD VIDEOKAMERA rezensiert ...
Erstellt: 02.06.10
Testbericht für: Canon EOS 300D / Digital Rebel 6,3 MP Digitalkamera - Silber (Kit mit Nur Gehäuse Objektiv)
Diese Rezension bezieht sich hauptsächlich auf die Videofunktion dieser Kamera, da andere schon die Qualität der Fotos angesprochen haben.
Der Hauptvorteil eine DSLR als Videokamera zu benutzen liegt dabei, daß man viele unterschiedliche Objektive auch für die Videoaufnahme benutzen kann, während eine Verbrauchervideokamera, egal wie gut, auf das eingebaute Zoomobjektiv beschränkt ist. Zwar kann man unter Umständer mittels eines Adapters andere Objektive davorsetzen, aber besser wird die Bildqualität dadurch nicht. Und bei HD fängt man an den Unterschied zu sehen. Theoretisch kann man also mit der EOS 550D Videos von der optischen und farblichen Qualität (wenn auch natürlich nicht der Auflösung) der entsprechenden Fotos machen.
Genau wie die beste neue Videokamera von Panasonic kann die EOS 550D "full HD" in bis zu 60 Bilder pro Sekunde aufnehmen (was allerdings heutzutage noch keinen praktischen Sinn hat). Die EOS 550D kann weiter in PAL und NTSC Format aufnehmen - was kaum, wenn überhaupt, eine Videokamera, die in Deutschland gekauft wurde, zulässt. Außerdem kann sie sowohl im "Filmmodus" (24 BpS) als auch im "normalen" Videomodus (25 BpS bei PAL) aufzeichnen. Das Resultat wirkt aber immer eher wie Film, denn: Halbbilder, wie bei Video üblich, kann sie NICHT.
Manuelle Einstellung der Belichtung ist auch im Videomodus erlaubt; somit kann man - soweit unter den Lichtverhältnissen möglich - die Bewegungs- und Tiefenschärfe variieren wie beim Fotografieren!
Das eingebaute Mikro nimmt ordentlichen Ton - aber nur in Mono - auf, aber die EOS 550D hat tatsächlich auch eine Anschlussbuchse für ein Stereomikrofon, was wunderbar funktioniert. Surround ist nicht möglich.
Wegen dem fehlenden Verwacklungsschutz bei speziellen Objektiven (die EOS hat keinen digitalen), und dem externen Mikro (außer, man setzt ein Videomikro auf den Blitzschuh, was durchaus möglich ist) nimmt man wahrscheinlich mit dieser Kamera meistens Video per Stativ auf. Es geht aber auch ohne, wenn man z.B. die Kitobjektive benutzt oder die Tonqualität egal ist.
Zum aufzeichnen von langen Veranstaltungen usw. ist die Kamera eher nicht geeignet, denn die Aufnahmelänge pro Schnitt ist auf 4 GB bzw. 29 Minuten beschränkt und - was ärgerlicher ist - da der Videomodus die "Live Screen" nutzt, überhitzt die Kamera nach etwas über einer Stunde kontinuierlicher Aufnahme und muß 10-15 Minuten abkühlen (ein Warnsystem schaltet sie automatisch ab). Außerdem hat sie natürlich keinen internen Festspeicher und ist auf die Speicherkapazität der vorhandenen SDHC Karte(n) beschränkt. Und im MPEG-4 Format passen hier gerade mal 12-15 Minuten HD Video auf 4 GB!
Man kann während des Filmens auch Fotos in voller Auflösung "schnappen", dabei setzt aber die Videoaufnahme ein paar Sekunden aus und erzeugt ein Standbild.
Fazit: zum anspruchsvollen "Filmen" von Szenen, die man später in einem Schnittprogram wie Final Cut zusammenfügt, also zum Beispiel Musik-, Reise- oder "Kunst"videos, Ist die EOS 550D eine äußerst interessante Alternative, vor allem wenn man sowieso abwägt ob man nun seine 1000 € in eine Video- oder DSLR-Kamera steckt. Und die Canon bietet sich als eine sehr viel bessere Videokamera an als jegliche Videokamera einen Fotoapparat dieser Qualität nachahmen kann. Wenn man mit den hier angegebenen Einschränkungen arbeiten kann, sollte man sich diese Lösung ernst anschauen!
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Canon EOS 300D
Erstellt: 02.01.10
Testbericht für: Canon EOS 300D / Digital Rebel 6,3 MP Digitalkamera - Silber (Kit mit Nur Gehäuse Objektiv)
Die EOS 300D ist m.E. ein sehr gutes Einsteigermodell für die digitale Spiegelreflex - Fotografie. Da es ein sogenanntes Auslaufmodell ist, ist der Preis nicht so hoch und die 6 Mio. Pixel reichen auf alle Fälle aus, um sehr schöne und klare Fotos zu machen. Man sollte jedoch dafür ein lichtstarkes Objektiv von Canon oder Sigma benutzen. Idealerweise ist man mit Objektiven für den Weitwinkelbereich mit 18-55 mm und für den Sport- und Außenbereich mit 70-300 mm ausreichend ausgestattet. Ich bin mit dem Sigmaobjektiv sehr zufrieden, da es nicht so teuer ist und auch nicht viel wiegt. Beide Objektive haben den gleichen Durchmesser, so dass man alle Filter und Abdeckkappen für beide Objektive nutzen kann. Die Kamera ist sehr leicht und fast selbsterklärend zu bedienen und ist auch für Serienfotos noch schnell genug; natürlich nur für Hobby- unf Amateurfotografen. Für Profis würde ich ein anderes Modell empfehlen. Da muss man schon etwas mehr investieren. Am wichtigsten sind aber die Objektive, insbesondere deren Lichtstärke. Bei dieser Kamera ist mir aufgefallen, dass sie ein sehr geringes Gewicht und kaum Bildrauschen hat und sehr klare und nätürliche Fotos macht. Auch der eingebaute Blitz reicht für Aufnahmen im Innenbereich noch aus.
Wenn man den Anschaffungspreis und das Ergebnis dieser Kamera im Verhältnis zum Anschaffungspreis und Bedienerfreundlichkeit z.Bsp. einer Nikon D 300 zum Ergebnis (gestochen Scharfe Bilder, keine Frage), dann schneidet die Canon wegen Ihrer sehr hohen Bedienerfreundlichkeit und des geringen Preises noch sehr gut ab (Die Profieinsteigermodelle von Canon und Nikon mit entsprechendem Zubehör kostet mindestens das fünf bis sechsfache des Preises der Canon EOS 300D). Außerdem bekommt man hierzu auch noch Objektive und Zubehör, das nicht zu teuer ist und für den Profibereich auch genutzt werden kann, falls man doch irgendwann umsteigen will. Insgesamt kann ich diese Kamera jedem empfehlen, der nicht viel Geld für gute, digitale Spiegelreflex - Fotografie ausgeben möchte und noch nicht viel Ahnung hat bzw. nicht erst Fotografie studieren muss, um Spass beim Fotografieren zu haben. Auch sollte man hier nicht an einer schnellen Speicherkarte mit möglichst viel Speicherplatz sparen. Das zahlt sich auf jeden Fall aus. Der Spassfaktor ist hier jedenfalls sehr gross!
Die Kompaktkameras kann ich dagegen nicht empfehlen, da diese viel zu langsam sind und einfach nicht an den Spassfaktor und die Qualität einer Spiegelreflexkamera herankommen und wenn dann auch zu einem viel höheren Preis.
Wer einmal eine Spiegelreflexkamera hatte, möchte diese nicht mehr missen. Eine Kompaktkamera würde ich nur empfehlen, wenn man nur Schnappschüsse machen möchte und möglichst wenig in der Hand oder Tasche haben möchte. Man muss nur Geduld und Kompromisse eingehen können. Kann ich als Zweitkamera für unterwegs oder auf Reisen, wo etwas größeres stören könnte empfehlen. Noch ein Tipp: Eine gut abgepolsterte Fototasche darf natürlich hier nicht fehlen!
Was mir nicht so gut gefällt, sind die m.E. zu vielen Messfelder. Mir persönlich würde nur der Mittelpunkt reichen, den man natürlich auch im manuellen Programm einstellen kann; es ist Geschmackssache! Und sie könnte ein bischen schneller in der Serienfotografie sein, aber so oft braucht man das ja nicht. Noch ein Vorteil: Wenn man schon Canon Geräte hat, wie z.Bsp. einen Camcorder, kann man die Akkus und Ladegeräte, sowie USB - Kabel mitbenutzen.Da kann man auch noch mal etwas Geld sparen!
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Brauchbare DSLR zum kleinen Preis.
Erstellt: 08.08.10
Testbericht für: Canon EOS 300D / Digital Rebel 6,3 MP Digitalkamera - Silber (Kit mit Nur Gehäuse Objektiv)
Die EOS 300D hat ja nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Das merkt man zum Beispiel an der nach heutigem Maßstab geringen Auflösung von 6 MP. Das muss aber kein Nachteil sein, das reicht leicht für Ausdrucke bis DIN A4, und das Bildrauschen ist dadurch ziemlich gering.
Was wirklich stört ist das Serienbild, es gehen nur 4 RAW-Bilder in Serie.
Viele Funktionen der 300D wie ISO 3200, freie Wahl des Fokusmodus, Spiegelvorauslösung, ... lassen sich durch eine im Internet verfügbare manipulierte Firmware freischalten, was die Kamera fast gleichwertig mit einer 10D macht, für die ja ziemlich die gleiche Technik verwendet wurde.
Ich habe die 300D als Zweitkamera erstanden, die man auch mal auf Veranstaltungen mitnehmen kann, ohne sich Sorgen machen zu müssen, ein Vermögen zu vernichten, wenn mal einer ein Bier drüberschüttet, die aber dennoch vernünftige Bilder macht. Und genau das tut die 300D. Sie macht hervorragende Bilder.
Klar, man kann bei der eh schon geringen Auflösung nicht mehr viel beschneiden. Klar, es gibt keinen LiveView, von daher ist manuelles Fokussieren nicht ganz einfach.
Die Kamera ist mit allen EF und EF-S Objektiven kompatibel, von daher hat man eine recht große Auswahl an Zubehör. Akkus für die 300D sind auch noch problemlos zu bekommen. Als Speicher dienen Compact-Flash-Karten. Der Zugriff auf diese ist leider recht langsam, auch das Herunterladen der Bilder über USB-Kabel könnte schneller sein.
Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die 300D auch heute nicht verstecken muss. Für den Einstieg in die DSLR-Fotografie oder als Zweitbody ist das nach wie vor eine hervorragend geeignete Kamera. Auch für den kleinen Geldbeutel bleibt sie ein (Geheim-)tipp. Für den Preis wird es schwer werden, einen besseren Body zu finden.
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EOS 300D - eine super Einsteiger DSLR
Erstellt: 09.10.07
Testbericht für: Canon EOS 300D / Digital Rebel 6,3 MP Digitalkamera - Silber (Kit mit Nur Gehäuse Objektiv)
Ich besitze die Canon EOS 300D nun schon seit einigen Wochen, und habe schon sehr viele Bilder mit ihr gemacht. Diese Kammera ist meine erste Spiegelreflex, und dementsprächend habe ich vorher noch überhaupt keine Erfahrungen mit der Materie des Fotografierens. Aber Dank der eingebauten Automatikprogramme konnte ich seit Anfang an sehr gute Resultate liefern. Auch mit den verschiedenen manuellen Moden komme ich zunehmend besser zurecht.
Die äuserlich schlechte Verarbeitung (Plastik...) täuscht bei der EOS 300D. Obwohl sie auch von meinem Vorbesitzer schon sehr oft Benutzt worden ist, sieht mann kaum Gebrauchsspuren oder Kratzer auf der Oberfläche und Beanspruchten Teilen wie z.B. Auslöser.
In der Bedienbarkeit giebt es bei dieser Kammera nichts zu Beanstanden. Viele Automatikprogramme zeugen von einer sehr einfachen Bedienung. Aber auch manuelle Einstellungen stellen kein Problem dar.
Die Bilder, die die EOS liefert sind für einen Ottonormalhobbyfotograph völlig ausreichen. In Punkto Auflößung, und Farbqualität eine super Kammera für Einsteiger. Lediglich die höheren ISO bereiche machen diesem Model starke Probleme. Es ist mir als Anfänger schon öfters aufgefallen, wie stark die Bilder in diesem Bereich rauschen.
Negatives an dieser Kammera ist z.B. das Mitgelieferte Objektiv. Aber für einen Preis von ca. 60€ hat dieses trotz allen ein sehr gutes Preis Leistungs Verhältniss. Weiterhin Schlecht ist der USB1.0 Anschluss, mit dem die Bilder nur sehr langsam auf den Rechner gelangen. Bei neueren Modellen der Reihe ist ein USB2.0 eingebaut.
Wer aber auf solche Kleinigkeiten nicht sehr viel Wert legt, für den ist die EOS 300D wirklich nur zu empfehlen.
Die Zeiten, mit denen diese Kammera Arbeitet sind die Einzige wirkliche Schwachstelle. Zirka 4 Sek nach dem Einschalten ist die Kammera erst einsatzbereit. Bei den Nachfolgemodellen wurde diese Zeit auf 0,2 sek heruntergesetzt. Auch die Serienbildfunktion ist nicht gerade die schnellste. nach nur 4 Bilder muss die Kammera eine Pause zu Speichern einlegen.
Diese Langsamen Zeiten sind aber nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass die EOS 300d die erste DSLR im unteren Preissektor war.
Verarbeitung: Gut
Bedienbarkeit: Sehr gut
Bilder/Qualität/Auflösung: sehr gut
Zeiten: Mangelhaft
Gesamturteil: Sehr gut
Für den Einsteiger ist die EOS 300D wirklich nur zu Empfehlen. Die schlechten Zeiten finde ich Persöhnlich nich sehr stöhrend. Vor allem bein einem Preis von ca 300€ (Body) ist auch das Preis Leistungs Verhältniss bei dieser Kammera unschlagbar.
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CANON EOS 300D - Probe bestanden ?
Erstellt: 13.10.06
Testbericht für: Canon EOS 300D / Digital Rebel 6,3 MP Digitalkamera - Silber (Kit mit Nur Gehäuse Objektiv)
Die EOS 300D hatte ich für 4 Wochen zur Abschätzung des Ausstattungsumfanges und Handlings ausgeliehen, um zwischen verschiedenen digitalen Spiegelreflex auswählen zu können.
Die Vorteile dieser Kamera liegen vor allem in der gebotenen Bildqualität, die für Ansprüche des Einsteigers in die digitale Spiegelreflexfotografie wirklich hervorragend ist. Auch das Gehäuse liegt ausgezeichnet in der(großen) Hand. Der Ausstattungsumfang genügt selbst ambitionierteren Fotofreunden, welche in der Lage sind, manuelle Programmdetails auszufüllen. In puncto Gewicht unterscheidet sich die Caanon nicht wesentlich von anderen Modellen der Palette digitaler Spiegelreflexkameras. Die Akkuleistung ist ausgezeichnet, die Ladezeit extern spitzenverdächtig und das integrierte Blitzlicht erfüllt die normalen Ansprüche in kleineren Räumen, eignet sich aber nicht zum "anflashen" in hellerer Umgebung.
Punktabzüge gibt es u.a. bei der Geschwindigkeit. Die 300D hat bei Bilderserien so ihre Probleme, die anfallenden Daten auf die Karte zu "schaufeln".
Das bei der Kamera das Gehäuse komplett aus glattem Kunststoff gefertigt ist und somit nicht den hightech-Eindruck hinterlässt, wirkt unstörend und ist für die Qualität des outputs ohnehin belanglos. Canon hat zwar die Produktion dieser Kamera längst eingestellt, aber Restposten werden zu sehr günstigen Preisen verkauft und rechtfertigen allemal den Umstand, dass selbst mit einem defacto Auslaufmodell hervorragend abgelichtet werden kann.
Fazit: Probe bestanden ! Wer erstklassige Digitalfotos zu erschwinglichem Preis will, auf superschnelle Bildfolgen verzichten kann, der ist mit dem Kauf einer Canon EOS 300D sehr gut beraten. Außerdem erhält man mit dieser Kamera Anschluss an eine riesige Auswahl an Objektiven von Canon, mit denen sich das Einsatz- und Leistungsspektrum deutlich ausweiten lässt und dem semiprofesionellen Einsatz bereits deutlich nah kommt.
Wenn sie diesen kurz-und-knapp Testbericht gelesen haben, bitte ich abschließend um Betätigung der Bewertungsschaltflächen, um zu sehen, ob die Art und Weise der Darstellungen in dieser Form hilfreich waren.
Vielen Dank
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