Absolut empfehlenswert für diesen Preis
Erstellt: 09.06.10
Testbericht für: Canon EOS 1000D / Rebel XS 10,1 MP Digitalkamera - Schwarz (Kit mit EF-S IS 18-55mm Objektiv)
Nachdem ich anfing mich mit der Fotografie näher auseinanderzusetzen, bin ich mit meiner Canon Digital IXUS schnell an ihre Grenzen gestoßen.
Schon seit der EOS 400D liebäugelte ich mit dem Kauf einer DSLR. Die Frage nun vor dem Kauf lautete: EOS 450D oder EOS 1000D?
Lange Überlegungen und Vergleiche brachten mich dann zur EOS 1000D - da sie sich nur in wenigen Punkten von ihrer großen Schwester unterscheidet:
- 10,1 statt 12,2 Megapixel
- 3 Bilder pro Sekunde statt 3,5 Bilder pro Sekunde (bei jpg Aufnahmen)
- 1,5 Bilder pro Sekunde statt 3,5 Bilder pro Sekunde (bei RAW Aufnahmen)
- 7-Punkt-Autofokus statt 9-Punkt-Autofokus
- ein kleineres Display (2,5 statt 3 Zoll) jedoch mit genau der gleichen Anzahl an Bildpunkten (230.000)
- keine Spotmessung
Bedenkt man diese Punkte vor dem Kauf und stellt sich die Frage, ob man darauf verzichten kann, spricht der Preis natürlich für die EOS 1000D. Für den Einsteiger sind Reihenaufnahmen mit 3 Bildern/s verglichen mit 3,5 B/s wohl kaum spürbar . Im RAW Format wird auch dieser keine schnellen Serienbildaufnahmen machen wollen.
10 Megapixel sind völlig ausreichend für beste Ausdrucke in A3 und 7 statt 9 AF-Messfelder sind durchaus zu verkraften.
Einzig die fehlende Spotmessung hat mich überlegen lassen, denn die wird sicherlich gute Ergebnisse liefern, setzt man sich damit mal näher auseinander.
Nach einigen hundert Bildern mein Fazit:
Die Kamera liegt gut in der Hand. Aufgefallen ist mir das kleinere Gewicht gegenüber der EOS 400D. Die Bildqualität ist absolut überzeugend - auch dank des bildstabilisierten Objektivs. In manchen Situationen neigt sie jedoch leider zum Überbelichten. Hier ist man dann selbst gefragt um mit geeigneten Einstellungen das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Alles in allem kann ich die EOS 1000D absolut empfehlen, wer jedoch glaubt nun von einer Kompaktkamera auf eine DSLR umzusteigen und mit der Vollautomatik von ganz allein super Bilder zu machen, sollte sich das Geld sparen.
26 von 26 Lesern fand/en diesen Testbericht hilfreich.

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Unterschätztes Supertalent
Erstellt: 06.12.08
Testbericht für: Canon EOS 1000D / Rebel XS 10,1 MP Digitalkamera - Schwarz (Kit mit EF-S IS 18-55mm Objektiv)
Nach Elektronik-Ausfall meiner Canon 10d brauchte ich beruflich begründet dringend kurzfristigen Ersatz, und legte mir wegen des günstigen Preises ein "1000D"-Set mit 18-55mm IS-Objektiv für knappe 450,- Euro zu. Als ich das Ding aus der Packung nahm, war ich zunächst enttäuscht: Speicherkarte war nicht im Lieferumfang. Die Kamera wiegt nichts, sieht deutlich nach Plastik aus, und für die Bedienung muss man sich die Finger verbiegen. Nimmt das Gehäuse überhaupt meine vorhandenen Objektive auf?
Nahm alle auf. Wenngleich es gewöhnungsbedürftig an der 1000D ist, dass es da neben dem roten Punkt (für klassische Canon-Objektive) noch eine um ca. 20 Grad versetzte, weiße Raute (für die IS-Objektive) gibt, klappte der Objektivwechsel problemlos. Auch mit meinem fünf Jahre alten 300-er Tokina gab es keine Anschlussprobleme. Erster Test bestanden.
Und die Bilder? Super. Was anderes kann man dazu nicht sagen. Das extrem leichte original Kit-Objektiv arbeitet mit super schnellem Autofokus und macht im gesamten Brennweitenbereich knackscharfe Bilder ohne Randfehler. Der integrierte Blitz ist perfekt auf das Kit-Objektiv abgestimmt und leuchtet im Bereich bis ca. 8 Metern alles bis auf die letzte Bildecke aus. Der 2,5-Zoll Monitor verdient seinen Namen und erlaubt die sofortige Kontrolle der gemachten Bilder. Und auch bei rund 40 Prozent Blitzbetrieb hält der kleine Flachakku bei etwa 200 Auslösungen drei bis vier Tage. Toll.
Nur das "Drehrad" der Profi- und Semiprofi-Serien fehlt dem Benutzer der 1000D schmerzlich. Die 1000D hat das langwierige "Mäusekino" mit Knippsknöpfen, die einem Sony-Produkt zum Musikhören ähnlich sind. Das ist nervig, verleitet zu Fehlern (der Tester hat mal aus Versehen 140 Bilder von der Speicherkarte gelöscht), und gestattet keine schnelle Belichtungskorrektur im Verlauf einer Serie. Kamera vom Auge nehmen, rumpusseln an den Knöpfen, neu ansetzen und Tante Frieda wieder in Positur bringen, da gibt es bessere Lösungen. Es hapert an der Haptik bei der 1000D.
Dennoch ist sie mit dem ausgezeichneten 10,5-MP-CMOS-Sensor, dem Objektiv und der Kompatibilität zu der Canon-Digi Serie, die in Bezug auf erhältliche Objektive, Bildschärfe und Auslösegeschwindigkeit immer noch Maßstäbe setzt, zur Zeit das wohl beste Angebot am Markt. Nach zwei Wochen verbiegt man sich auch die Finger nicht mehr zwischen Objektivsockel und Handgriff.
FAZIT: Ich fotografiere mit der "1000D" inzwischen öfter und lieber als mit der alten Semiprofi 10d, die von der Reparatur zurück ist - weil die 1000D handlicher und leichter ist. Bis auf das Drehrad bietet sie die gleichen technischen Features und hat einen größeren Monitor. Und wenn sie kaputt geht, kann man sie bei dem Preis ohne Heulen einfach wegschmeißen.
88 von 93 Lesern fand/en diesen Testbericht hilfreich.

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Absolut empfehlenswert für diesen Preis
Erstellt: 05.02.11
Primär ausschlaggebend für die Kaufentscheidung waren Vergleichsaufnahmen eines US-Fotomagazins. Die Bildqualität der 1000er erschien mir hier deutlich besser, dito das Rauschverhalten. Ein gutes Bild als Ergebnis ist mir persönlich wichtiger als eine pralle Ausstattungsliste.
Die Erfahrungen der Käufer mit der Eos 1000 sind zudem durchweg positiver, Probleme (Stichwort "Frontfokus" bei Eos 450) sucht man vergebens. Günstiger ist sie dazu, die fehlenden Features kann ich mit meinen Fotovorlieben vereinbaren; muß aber jeder für sich entscheiden...
Gewünscht hätte sich mir eine Blitzbelichtungsreihe (wenn auch nur in Verbindung mit einem Speedlite sinnvoll wg. Ladezeit) sowie eine Gitterscheibe im Sucher, beides würde ich auch gerne gegen den ungenutzten Life-View Modus eintauschen.
Bin mit der Kamera sehr zufrieden, keine Mängel oder Defekte nach den ersten 1000 Fotos. Verarbeitung gut, dem Preis angemessen. Verglichen mit meiner alten Analog-SLR ist die Kamera mehr als ausreichend ausgestattet. Natürlich kann der Hersteller noch mehr dazupacken, brauch man(n) (oder frau) das aber wirklich? Wann kommt die vollautomatische Motivklingel?
Positiv überrascht war ich vom beigefügten "Kit"-Objektiv, das sich keinesfalls als Flaschenboden entpuppte. Die geschossenen Fotos entsprachen meinen Erwartungen voll und ganz.
Leider nicht ganz so gut finde ich den eingebauten Blitz, Überblitzen im Nachbereich kommt doch je nach Motiv vor. Hier habe ich mir das Speedlite 430 EX II gegönnt, liefert deutlich bessere Ergebnisse. Klasse die Blitzsynchronisation bis zu 1/4000 sec. in dieser Kombination!
Die oft genannte Titulierung "Einsteigerkamera" kann ich nicht nachvollziehen, ambitionierter Fotografie steht mit diesem Teil nichts im Wege.
Alternative
Die EOS 450D bietet fast genau so gute Bildqualität, ist aber minimal besser ausgestattet und im Serienbildmodus schneller
Eine kleine Zusammenfassung für die Lesefaulen unter uns:
TOPS...
# Gute Bildqualität
# Spitzen-Rauschverhalten
# Live-View
# Flott
FLOP...
# Langsame RAW-Serienbilder
# eingebauter Blitz neigt öfters zum Überblitzen
12 von 12 Lesern fand/en diesen Testbericht hilfreich.

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Meine erste SLR
Erstellt: 30.11.09
Testbericht für: Canon EOS 1000D / Rebel XS 10,1 MP Digitalkamera - Schwarz (Kit mit EF-S IS 18-55mm Objektiv)
Die Canon EOS 1000D ist meine erste Digitale Spiegelreflexcamera. Meine letzte Spiegelreflexcamera war eine Pentax MX.
Dazwischen kamen mehere Compakt-Digis, die aber, wenn mann ehrlich ist, nicht annährend die Bilder produzierten zu der die 1000D imstande ist.
Natürlich ist mein Bericht eher subjektiv, da ich andere SLRs nur kurz in der Hand hatte und auch nicht so testen konnte wie meine 1000D.
Die Kaufentscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht, ich habe viel gelesen und viele Leute nach Ihrer Meinung gefragt.
Letztlich bin ich immer wieder auf die Canon 1000D gekommen.
Seit letzten Donnerstag ist sie mein und sie konnte sich gleich auf einem Kurztrip nach Rom behaupten. Ich habe an diesen 2Tagen ca. 400 Fotos gemacht, viele mit Blitz usw.
Das erste was mir auffällt ist die Laufzeit des Accus. 400Fotos und der Accu zeigt immer noch volle Ladung an.
Obwohl viele Tester die billige Verarbeitung/Gehäuse moniert haben, konnte ich keinen wirklichen Nachteil erkennen, vielleicht liegt es ja auch daran, das ich eher ein Gelegenheitsbenutzer bin und mir die Verarbeitung reicht bzw. gut erscheint.
Die Bedienung ist eigentlich einfach, das Automatikprogram aktiviert mir allerdings zu oft den Blitz.
Auch bei schwachem Licht kann man ohne Blitz super Fotos machen.
Zum Vergleich habe ich eine Sony DSC-W120 genommen.
Der Vergleich gewann bis auf ein paar Ausnahmen (unentschieden)die Canon.
Wie deutlich der Unterschied allerdings dann war, hätte ich nie gedacht.
Man muss sich mit der Canon beschäftigen, wer sich diese Zeit nimmt wird mit tollen Bildern belohnt.
Das einzige Manko ist eben die Größe und das Gewicht.
Aber niemand ist eben vollkommen, auch eine Canon 1000D nicht.
Ich kann diese Camera nur an alle weiterempfehlen die mit wenig Aufwand tolle Bilder bekommen wollen.
Preis/Leistung ist momentan fair.
32 von 34 Lesern fand/en diesen Testbericht hilfreich.

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