einfach genial
Erstellt: 18.05.08
Sehr gespannt war ich nach den ersten beiden Bourne-Filmen auf den angeblich letzten Teil der Reihe. Mittlerweile habe ich mir den Film ein zweites mal angesehen, was ich eigentlich so gut wie überhaupt nicht mache da die Filme sowieso sehr schnell auf DVD erscheinen, und ich muss sagen das sich mein Urteil nach dem ersten mal sehen nur bestätigt hat. Das Bourne Ultimatum ist ein Actionthriller der zu den absolut besten überhaupt gehört und den Vergleich mit bekannten Filmen seiner Zunft nicht zu scheuen braucht. Ob das Bourne Ultimatum aber der letzte Film der Reihe war ist nach dem offenen Ende nicht so sicher und außerdem existiert ja mit das Bourne Vermächtnis auch ein vierter Roman. Solange das ganze dann auf diesem Niveau bleibt, hat bestimmt keiner was dagegen.
Der Film bietet wirklich alles was ein erstklassiger Actionthriller haben muss und darüber hinaus noch einiges mehr. Der Film ist nichts anderes als eine konsequente und vielleicht noch bessere Fortsetzung der beiden Vorgänger.
Nun aber zum Film der genau an der Stelle loslegt wo die Bourne Verschwörung aufgehört hat. Jason Bourne hat im zweiten Teil von CIA Agentin Pamela Landy erfahren das sein richtiger Name David Webb ist und nun will er seinen Job als Geheimagent an den Nagel hängen. Doch meistens kommt es anders als man denkt. Da Jason Bourne/David Webb Informationen über das projekt Treadstone besitzt stellt er in den Augen des stellvertretenden CIA Direktors Noah Vosen eine aktute Bedrohung dar und Vosen beauftragt einen Auftragskiller der Bourne beseitigen soll. Nachem Bounes erster Kontaktmann, der Reporter Simon Ross, in London vom Killer beseitigt wurde führt sein Weg nach Spanien wo er wieder auf CIA Agentin Nicky Parsons trifft die sich auf Bounes Seite schlägt. Nach turbulenten Verfolgungsjagden, wo Bourne unter anderem einen Killer in Marokko beseitigt, trifft Bourne in New York schließlich auf Dr. Albert Hirsch der das wahre Geheimnis von Bounes Identität kennt.
Der ganze Film ist wie eine Achterbahnfahrt und lässt den Zuschauer keine Sekunde mehr los. Langeweile kommt garanitiert nicht auf. Die extrem schnellen Schnitte während der zahlreichen Verfolgungsjagden und Kämpfe tun Ihr übriges zum gelingen eines erstklassigen Actionthrillers. Das beim Bourne Ultimatum jedes Handy überall den besten Empfang hat und jeder Computer oder LapTop in sekundenschnelle alle gewünschten Infos bereit hat dürfen wir mal nicht so eng sehen. Wäre ja auch langweilig gewesen wenn Jason Bourne an den Tüken des Alltags gescheitert wäre so wie es uns jeden Tag ergeht.
Die Figur des Jason Bourne schliesst damit zu großartigen Actionfiguren wie John McClane (Stirb langsam) oder Martin Riggs und Roger Murthaugh (Lethal Weapon) auf und hat einem Ethan Hunt (Mission Impossible) längst den Rang abgelaufen, da dessen Einsätze von Film zu Film unglaubwürdiger wurden und sowieso nur de
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Das Bourne Ultimatum
Erstellt: 16.02.08
Die Handlung setzt unmittelbar an die Ereignisse von Die Bourne Verschwörung an, genauer gesagt in den sechs Wochen im Off (zwischen den Ereignissen in Moskau und der Schlussszene mit dem Telefonat zwischen Jason Bourne und Pamela Landy in New York, wo sie ihm preisgibt, dass er in Wirklichkeit David Webb sei). Jason Bourne will im letzten Teil der Trilogie seine Vergangenheit als Geheimagent endgültig aufklären, was sich als schwierig erweist, da er Informationen über Treadstone besitzt, die der Organisation schaden könnten. Zuerst will er das Geheimnis seiner Identität lüften. Er erfährt, dass es einen Agenten der CIA gibt, der ihm helfen könnte. Er kontaktiert zuerst den Londoner Journalisten Simon Ross, der über Treadstone recherchiert. Außerdem trifft er in Spanien die für die CIA arbeitende Nicky Parsons.
Noah Vosen will eine Organisation unter dem Namen Blackbriar aufbauen, die die Arbeit von Treadstone fortsetzen soll. Er schickt den Auftragskiller Paz, um Bourne und Ross in London zu töten. Während Ross von dem Killer bei einem Treffen mit Bourne in der belebten Bahnhofshalle der Londoner Waterloo Station erschossen wird, gelingt Bourne die Flucht mit Ross’ Rechercheunterlagen. Vosens Kollegin Pamela Landy, die Bourne einige Wochen zuvor kennen lernte, traut Bourne, betrachtet den Versuch ihn zu liquidieren als illegal und bemüht sich darum, ihm unauffällig zu helfen.
Der für die CIA arbeitende Auftragsmörder Desh Bouksani tötet in Tanger den Chef der Madrider CIA-Stelle Neal Daniels, der Ross einige Hintergrundinformationen übergab. Desh soll auch Parsons und Bourne töten, er wird jedoch von Bourne nach einem Kampf getötet.
Bourne bricht in New York in Vosens Büro ein und stiehlt dort entscheidende streng geheime Unterlagen über die Killerprojekte. Mit Hilfe Landys findet er zu seinem früheren Ausbildungszentrum und übergibt die Beweisunterlagen dort Landy, die diese sofort weiterfaxt. Bourne trifft im Ausbildungstrakt Dr. Albert Hirsch, der für Blackbriar tätig war. Der Psychologe weckt Bournes Erinnerungen daran, dass er das Training als Captain David Webb freiwillig begann, und will ihn dazu bringen, auf ihn zu schießen, damit Bournes Kollegen ihn töten. Beides bleibt jedoch aus. Als Paz eintrifft, zögert dieser, auf Bourne zu schießen, weil er erst erfahren möchte, warum Bourne ihn kurz zuvor verschonte. Indessen erreicht Vosen das Ausbildungszentrum und schießt auf Bourne, der daraufhin aus dem 10. Stock des Gebäudes in den East River springt. Nicky, die sich irgendwo auf der Welt versteckt, sieht eine Nachrichtensendung, in der berichtet wird, dass Kramer (der Leiter der CIA), Vosen und Hirsch verhaftet wurden; des Weiteren wird berichtet, dass von David Webb, der vermutlich verletzt in den Fluss gestürzt war, bisher keine Leiche gefunden wurde. Nicky lächelt in der Gewissheit, dass Bourne überlebt hat. In einer Rückblende ist zu sehen, wie Bourne im Fluss wieder zu sich kommt und davonschwimmt
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Top Film
Erstellt: 08.03.08
In der oftmals atemberaubenden letzten Folge der Bourne-Trilogie erfährt der Titelheld mit Gedächtnisverlust einiges über seine Vergangenheit, wobei er endlich Antworten auf seine Fragen findet in Bezug auf seine wahre Identität, und wie es dazu kam, dass er zu einer scheinbar unaufhaltsamen Killermaschine wurde. Matt Damon spielt erneut seine extrem physische Rolle als Jason Bourne, den ausgebufften Agenten, der seinen eigenen Krieg gegen die CIA führt. Die Agency machte ihn zu dem, was er ist und ließ auch seine Freundin in Die Bourne Verschwörung, dem zweiten Teil der Serie, umbringen. Bourne ist nun auf Vergeltung aus, und daher sucht er nach dem abtrünnigen CIA-Chef für Europa und Nordafrika, wobei er sich zeitweise mit einer geheimnisvollen Frau aus seiner Vergangenheit (Julia Stiles) verbündet und ständig – ständig – auf der Flucht ist vor Auftragskillern, Geheimagenten und der Polizei. Bourne Ultimatum ist größtenteils eine Ansammlung von Actionszenen, die einiges darüber verraten, wie sich die Charaktere in der Geschichte unter Druck verhalten. Regie führte Paul Greengrass (United 93) mit seinem spannenden und persönlichen Sinn für Inszenierung und einem verwackelten, dokumentarischen Stil. Joan Allen, Albert Finney, David Strathairn, Scott Glenn und Paddy
sind Teil der hervorragenden Nebendarsteller, und der an vielen verschiedenen Schauplätzen spielende Film führt den Zuschauer nach Turin, Madrid, Tanger, Paris, London und New York. Alles in allem ist dies eine gute Auflösung der spannenden und geheimnisvollen Geschichte rund um Bourne.
Erfreulich wie schnell dieser Titel auf DVD erhältlich war und noch erfreulicher der Film selbst. Der Film besticht vor allem durch die Geschwindigkeit der Aktionszenen. Ich habe noch nie so schnelle Aktion gesehen. Ein echtes Highlight ist die Jagd über die Dächer und durch die Häuser von Tanger. Wie schon im Teil 2 versteht es der Titelheld mit immer neuen Tricks zu überraschen. Ein gelungener Thriller, den ich ohne Einschränkung weiter empfehlen kann!
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Das Bourne Ultimatum (2008)
Erstellt: 04.08.09
gut top film echt cool
Nach wie vor jagt Jason Bourne, dessen Gedächtnislücken sich im Laufe der Ermittlungen zunehmend schließen, seiner Identität hinterher. Die Schnitzeljagd zwischen konkurrierenden Geheimdiensten, gedungenen Mördern und die Fronten wechselnden, plötzlich zu Verbündeten Bournes mutierenden Widersachern führt den verbissenen Killer wider Willen von Moskau über London, Madrid, Tanger nach New York. Dort, in einem schmucklosen Bau, deckt er in einem als Krankenhaus getarnten Ausbildungszentrum das Geheimnis hinter Treadstone und dem Nachfolgeprojekt Blackbriar sowie seine wahre Herkunft auf.
Einmal mehr gelingt diesem Streifen das in Zeiten von normal gewordenen Überlängen seltene Kunststück, dass der Zuschauer bei den ersten Klängen von Moby's "Extreme Ways" - das mit einer ungewöhnlichen, eine Fortsetzung offen lassenden Einstellung wohliges Schaudern hervorruft und den Abspann einleitet - ungläubig auf die Uhr blickt. Rasanter sind knapp zwei Stunden im laufenden Kinojahr nicht oft verflogen.Anfangs ist die dokumentarische Wirkung erzeugende Wackeloptik (Berserker hinter der Kamera: Oliver Wood), mittlerweile Signum des britischen Regisseurs Paul Greengrass (DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG, FLUG 93), äußerst gewöhnungsbedürftig und könnte bei sensiblen Gemütern Schwindelgefühle zur Folge haben. Jedenfalls wäre wünschenswert, dass diese Form der Fotografie nicht Schule macht, andernfalls ist zukünftig die Einnahme von Pillen gegen Seekrankheit notwendiges Ritual vor dem Kinobesuch. Doch spätestens nach Bournes Besuch beim Bruder der in Teil 2 ermordeten Marie (überflüssige Szene mit Sekundenauftritt Daniel Brühls) und der sich anschließenden irrwitzigen, packend gefilmten, eine gefühlte halbe Stunde dauernden Hatz durch enge Gassen und über die Dächer von Tanger krallt sich auch der Letzte in die Armlehne. Von da an lässt einen das Geschehen nicht mehr los und Sympath Matt Damon, der beinharte, schmerzhaft-realistische Mann-gegen-Mann-Fights, dynamisch eingefangene Verfolgungen per Pedes, Motorrad oder Auto und Stürze durch und aus meist geschlossenen Fenstern durch- und überlebt, weiß unzählige Daumen gedrückt. Die Intensität und der Einfallsreichtum der Actionszenen haben gegenüber dem Vorgänger unglaublicherweise erneut einen Zacken zugelegt. Bournes Kniff, seinen Häschern vom Dach eines Parkhauses zu entkommen, könnte jeden Bond-Film adeln.Neben der monochromen Optik, die überwiegend aus extremen Nahaufnahmen oder diffus durch Sichtsperren gedrehten Einstellungen entsteht, trägt zum Kreieren der schweißtreibenden, beinahe greifbaren Atmosphäre John Powells treibender Score bei. Der talentierte Komponist (MR. & MRS. SMITH, X-MEN - DER LETZTE WIDERSTAND) lässt - genau auf den Höhepunkt einer Szene hinwirkend - die von Drums dominierten Harmonien unerbittlich und bis zur akustischen Erschöpfung anschwellen. Wenn dafür kein Oscar fällig wird, ist die Kompetenz der Academy in Zweifel zu ziehen. Wenn man ehrlich sein will, muss man zugeben, dass die Auflösung des über drei Episoden aufgebauten Spannungsmomentes - der tragische Grund für Bournes Gedächtnisverlust - weniger spektakulär ausfällt als erwartet. Aber das ist völlig egal! Dafür haben engagiert aufspielende, bis in die kleinste Nebenrolle hervorragend besetzte Akteure das Publikum bis zur letzten Minute mitgerissen.
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Das Ultimative Bourne Erlebnis - EIN MUSS.... TOP
Erstellt: 15.01.08
Nach wie vor jagt Jason Bourne, dessen Gedächtnislücken sich im Laufe der Ermittlungen zunehmend schließen, seiner Identität hinterher. Die Schnitzeljagd zwischen konkurrierenden Geheimdiensten, gedungenen Mördern und die Fronten wechselnden, plötzlich zu Verbündeten Bournes mutierenden Widersachern führt den verbissenen Killer wider Willen von Moskau über London, Madrid, Tanger nach New York. Dort, in einem schmucklosen Bau, deckt er in einem als Krankenhaus getarnten Ausbildungszentrum das Geheimnis hinter Treadstone und dem Nachfolgeprojekt Blackbriar sowie seine wahre Herkunft auf.
Einmal mehr gelingt diesem Streifen das in Zeiten von normal gewordenen Überlängen seltene Kunststück, dass der Zuschauer bei den ersten Klängen von Moby's "Extreme Ways" - das mit einer ungewöhnlichen, eine Fortsetzung offen lassenden Einstellung wohliges Schaudern hervorruft und den Abspann einleitet - ungläubig auf die Uhr blickt. Rasanter sind knapp zwei Stunden im laufenden Kinojahr nicht oft verflogen.Anfangs ist die dokumentarische Wirkung erzeugende Wackeloptik (Berserker hinter der Kamera: Oliver Wood), mittlerweile Signum des britischen Regisseurs Paul Greengrass (DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG, FLUG 93), äußerst gewöhnungsbedürftig und könnte bei sensiblen Gemütern Schwindelgefühle zur Folge haben. Jedenfalls wäre wünschenswert, dass diese Form der Fotografie nicht Schule macht, andernfalls ist zukünftig die Einnahme von Pillen gegen Seekrankheit notwendiges Ritual vor dem Kinobesuch. Doch spätestens nach Bournes Besuch beim Bruder der in Teil 2 ermordeten Marie (überflüssige Szene mit Sekundenauftritt Daniel Brühls) und der sich anschließenden irrwitzigen, packend gefilmten, eine gefühlte halbe Stunde dauernden Hatz durch enge Gassen und über die Dächer von Tanger krallt sich auch der Letzte in die Armlehne. Von da an lässt einen das Geschehen nicht mehr los und Sympath Matt Damon, der beinharte, schmerzhaft-realistische Mann-gegen-Mann-Fights, dynamisch eingefangene Verfolgungen per Pedes, Motorrad oder Auto und Stürze durch und aus meist geschlossenen Fenstern durch- und überlebt, weiß unzählige Daumen gedrückt. Die Intensität und der Einfallsreichtum der Actionszenen haben gegenüber dem Vorgänger unglaublicherweise erneut einen Zacken zugelegt. Bournes Kniff, seinen Häschern vom Dach eines Parkhauses zu entkommen, könnte jeden Bond-Film adeln.Neben der monochromen Optik, die überwiegend aus extremen Nahaufnahmen oder diffus durch Sichtsperren gedrehten Einstellungen entsteht, trägt zum Kreieren der schweißtreibenden, beinahe greifbaren Atmosphäre John Powells treibender Score bei. Der talentierte Komponist (MR. & MRS. SMITH, X-MEN - DER LETZTE WIDERSTAND) lässt - genau auf den Höhepunkt einer Szene hinwirkend - die von Drums dominierten Harmonien unerbittlich und bis zur akustischen Erschöpfung anschwellen. Wenn dafür kein Oscar fällig wird, ist die Kompetenz der Academy in Zweifel zu ziehen. Wenn man ehrlich sein will, muss man zugeben, dass die Auflösung des über drei Episoden aufgebauten Spannungsmomentes - der tragische Grund für Bournes Gedächtnisverlust - weniger spektakulär ausfällt als erwartet. Aber das ist völlig egal! Dafür haben engagiert aufspielende, bis in die kleinste Nebenrolle hervorragend besetzte Akteure das Publikum bis zur letzten Minute mitgerissen.
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