Informationen zu Gerry Weber

Mit weltweit über 2000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz um die 600 Millionen Euro, 300 eigenen Läden auf allen Kontinenten und über 6000 angeschlossenen Fachhändlern gehört der Modemagnat Gerry Weber zu den Großen seiner Branche. Das 1973 gegründete Unternehmen aus Halle in Westfalen trägt erst seit dem Jahr 1986 den Namen seines Inhabers Gerhard Weber. Im gleichen Jahr boomten die Verkaufszahlen des Modelabels durch einen Werbevertrag mit Tennisikone Steffi Graf. Beauftragte die Firma in den Anfangsjahren die Produktion ihrer Kleidung noch in Deutschland, wurde sie seit Mitte der 1990er Jahre schrittweise ins Ausland verlegt. Heute findet die Produktion vollständig in Südeuropa, der Türkei sowie Südostasien statt. Die beiden Kollektionen für Damenmode tragen die klangvollen Namen Taifun und Samoon und bieten Kundinnen ebenso stilvolle wie bequeme Mode mit modernen Materialien und Schnitten. Seit dem Jahr 2006 wurde unter dem neuen Label Gerry Weber Men kurzfristig auch eine Herrenkollektion auf den Markt gebracht, die jedoch bis auf Weiteres wieder eingestellt wurde. Mit einem eigenen, online abrufbaren Modemagazin gibt der Hersteller Aufschluss über neue Trends, stellt Outfits und Kombinationen aus der aktuellen Kollektion der jeweiligen Saison vor und gibt Modetipps für Accessoires, passendes Make-up und die Unterstreichung des eigenen femininen Stils seiner Kundinnen. Welche Trends kommen, welche Basics unbedingt in den Kleiderschrank gehören und wie Stücke aus vergangenen Jahren durch modische Zutaten wieder ganz „In“ sind, erfahren Kundinnen in den aufwendig aufgemachten Artikeln des Magazins. In negative Schlagzeilen gelangte Gerry Weber im Jahr 2012 durch eine im Sinne des Datenschutzrechtes bedenkliche Praxis: In die Kleidung eingenähte sogenannte RFID-Chips können aus einer Entfernung von mehreren Metern abgelesen werden, sodass Daten über Kundenverhalten und persönlich identifizierbare Daten erfasst werden und in einer Datenbank gespeichert werden können.