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Dizzy Gillespie

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Informationen zu Dizzy Gillespie

Er hat nicht nur unvergessliche Werke in der Jazzmusik hinterlassen, sondern auch einem medizinischen Phänomen seinen Namen verliehen: Die Rede ist von dem amerikanischen Jazztrompetenspieler Dizzy Gillespie, dessen beim Spielen weit aufgeblähte Backen als „Gillespie Pouch“ bezeichnet werden. Neben den Backen war auch sein Instrument sein Markenzeichen, nämlich die Trompete mit dem charakteristisch nach oben gebogenen Schalltrichter. Gillespie wurde im Oktober 1917 als eines von 10 Kindern in South Carolina mit dem bürgerlichen Namen John Birks Gillespie geboren und erlernte bereits im Kindesalter verschiedene Instrumente wie Klavier und Posaune, etwas später auch das Instrument, mit dem er Weltruhm erlangte, die Trompete. Sein Lebenswerk hinterließ der 1993 verstorbene Gillespie als einer der Begründer des Bebop, in den Anfangsjahren spielte er jedoch zunächst Swing in verschiedenen Bands in Philadelphia. Die Entwicklung zum Bebop vollzog sich in den frühen 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Im Jahr 1945 nahm Dizzy Gillespie sein erstes Bebop-Album auf. Und wirkte in den Jahren 1945 bis 1946 in verschiedenen Sextetten mit, deren Stücke ebenfalls auf Alben erhalten sind. In den Jahren 1948 bis 1950 bereiste er mit einer von ihm gegründeten und geleiteten Big Band die Vereinigten Staaten sowie mehrere europäische Länder. Auf Welttournee ging er im Jahr 1958 mit einer weiteren, 1955 gegründeten Big Band. Eine weitere Tournee fand in den frühen 70er Jahren statt, dieses Mal besuchte Gillespie auch Australien und Afrika. Viele Gillespie-Stücke aus dieser Zeit sind heute nicht weg zu denkende Jazz Standards, wie zum Beispiel „Groovin High“ oder „A Night in Tunisia“. Das Lebenswerk der Jazzgröße wurde in einer 1979 gemeinsam mit Al Fraser verfassten Autobographie verewigt.