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Brautkleider

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Informationen zu Brautkleider

Das Brautkleid ist die Bekleidung einer Braut während der Hochzeitszeremonie. Es wird auch als Hochzeitskleid bezeichnet. In der Regel wird es auch während zumindest einem Teil der anschließenden Hochzeitsfeier noch getragen. Im übertragenen Sinn kommt der Begriff Hochzeitskleid von der Erscheinung, welche manche Tiere während der Balzzeit aufweisen. Diese kann sich unter Umständen erheblich von ihrer natürlichen Erscheinung unterscheiden. Je nach Figur der Braut ist oftmals ein besonderer Schnitt für ein optimales Ergebnis zu wählen. In der westlichen Kultur ist das Brautkleid traditionell ganz in weiß gehalten. Denn diese Farbe soll die Reinheit und Unschuld der Braut im Sinne der sexuellen Unberührtheit symbolisieren. Diese Assoziation existiert schon sehr lange. Dennoch konnten sich bis ins 18. Jahrhundert nur die wenigsten Paare ein Brautkleid leisten, welches alleine für den Tag der Hochzeit bestimmt war. Somit war auch das weiße Brautkleid nicht besonders häufig – außer in gehobenen gesellschaftlichen Kreisen, versteht sich – anzutreffen. Noch im 19. Jahrhundert wurde daher wenig zwischen einem feinen – für besondere Anlässe bestimmtes – Kleid und Brautkleid unterschieden. Dies bedeutet im Klartext, das bis ins 20. Jahrhundert hinein die meisten Bräute ihre „Sonntagskleider“ zur Hochzeit trugen. Dies entsprach dem besten Kleid ihrer Garderobe. Somit war es oftmals auch von schwarzer Farbe oder aber entsprach der jeweiligen regionalen Tracht. Was die hellen Töne der Brautkleider betrifft, so soll der Adel des Mittelalters den Anstoß in diese Richtung gegeben haben. Insbesondere Maria de’ Medici, als sie im Jahre 1600 mit Heinrich IV vermählt wurde. Sie trug ein Brautkleid von eierschalener Farbe, aus Seide gefertigt, welches mit goldenen Stickereien verziert war. Diese Hochzeit soll regelrecht zu einem Wandel der Geschmäcker im Heiratskreis geführt haben.