Informationen zu Bilder Rahmen

Was wäre ein Bild ohne Rahmen? Ursprünglich als gestalterisches Element in Kirchen und Schlössern verwendet, waren die ersten Bilderrahmen aus Stein, Marmor, Gips oder bemaltem Holz und umrahmten oft Wandmalereien und Fresken. Im Mittelalter zählte es für das mehr und mehr erstarkende Bürgertum zum guten Geschmack, sich ebenso wie der Adel von bekannten zeitgenössischen Malern porträtieren zu lassen und die prachtvoll gerahmten Bilder dann in den Wohnräumen zu präsentieren. Später kamen als Prestigeobjekte die Werke berühmter Maler hinzu. Heute sind Dekorationen von den Wänden unserer Wohnungen nicht mehr wegzudenken – man empfindet Wände ohne Dekoration als kahl. Was kann man nicht alles rahmen – den Gipsabdruck der kleinen Händchen Ihres Erstgeborenen, eine ausgestopfte Jagdtrophäe, wie z. B. die als Werbeikonen für einen Magenbitter entfremdeten Hirschköpfe mit Geweih. Natürlich werden Ölgemälde und andere Ergebnisse künstlerischer Arbeit gerahmt, aber auch Muscheln auf Sand stecken in einem weißen Holzrahmen, Pflanzenteile, ja, ganze Gestecke werden mit einem Bilderrahmen versehen. Nach wie vor aber sind es die Bilder – Fotos, Zeichnungen, Stiche, Aquarelle, Drucke, Acrylbilder oder Collagen, die mit einem passenden Passepartout und dem farblich und im Stil abgestimmten Rahmen erst zu ihrer vollen Wirkung gelangen. Dass das Passepartout einen weiteren Zweck neben dem dekorativen Element verfolgt, ist allgemein nicht so bekannt: Es bietet einem empfindlichen Kunstwerk einen gewissen Schutz, in dem es einen Abstand zwischen dem Bild und der Glasplatte bietet. Ein Bild rahmen zu lassen, kann zu einem Abenteuer werden, denn die Vielfalt der angebotenen Formen, Farben, Breiten und Materialien ist schier unerschöpflich. Auch in den entsprechenden Abteilungen der Kaufhäuser oder im Internet sind Bilderrahmen nach Maß oder individuelle Anfertigungen erhältlich.