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Simson Awo 425 S. mit Stoye EL

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Artikelstandort:Rumänien
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Informationen zu AWO Motorrad

Die meisten Motorräder, die in der ehemaligen DDR entwickelt und gefertigt wurden, waren technisch vor allem einfach und robust - doch eine Ausnahme machte das legendäre AWO Motorrad: Die zwischen 1950 und 1961 gebaute Maschine war ihrer Zeit nicht nur eine zeitgemäße, sondern gar vergleichsweise komplexe Konstruktion: Statt einer wartungsaufwendigen Kette wurde die AWO 425 durch einen Kardan angetrieben; statt eines einfachen, billigen Zweitakters kam ein Viertaktmotor zum Einsatz - die Modellbezeichnung deutet darauf ebenso hin wie auf den Hubraum des Einzylinders. Mit einer Spitzenleistung von über 15 PS erreichte die spätere Sport-AWO gar 110 km/h - was recht kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auch auf dem internationalen Motorradmarkt durchaus ein respektabler Wert war. Der Grund für die technische Finesse der Maschine lag in den Wünschen der damaligen Besatzungsmacht: Die Motorräder waren hauptsächlich gebaut worden, um als Reparationsleistung in die Sowjetunion verkauft zu werden. Und die Militärs der Roten Armee wollten ein Zweirad, das es mit den in Westdeutschland gebauten BMW-Maschinen aufnehmen konnte. Glücklicherweise blieben auch viele AWOs in der Heimat, was auch heute die Suche nach der robusten 250ccm-Maschine lohnenswert macht. Auch wenn sich der Klassikerstatus bei den Gebrauchtpreisen langsam bemerkbar macht, sollten Sie einen Kauf ins Auge fassen: Auf dem Level der Konkurrenz mit dem weiß-blauen Propeller ist die AWO bei Weitem noch nicht angekommen, um die Versorgung mit Ersatzteilen kümmert sich eine rührige Händlerschaft. Wenn Sie also auf der Suche nach einem echten Stück deutscher Motorrad-Geschichte sind, könnte die AWO erste Wahl sein.